Der Anleger beteiligt sich an einem Fonds, der wiederum in deutsche oder internationale Filmprojekte investiert. In der Vergangenheit waren Filmfonds insbesondere aufgrund steuerlicher Verlustzuweisungen beliebt (die aber nicht immer von der Finanzverwaltung tatsächlich gewährt wurden).
Neben dem Kinoerfolg spielen auch Vermarktungs-, DVD-/Video und Fernsehrechte eine erhebliche Rolle für den wirtschaftlichen Erfolg. Die Investitionen sind von relativ hohem Risiko geprägt, da eine verläßliche Aussage über Filmerfolge nur schwierig möglich ist. Zudem steht zum Investitionszeitpunkt üblicherweise noch nicht fest, welche Filme produziert werden sollen. Insofern sollte sich der Anleger des Risikos bewußt sein, daß gerade bei Filmfonds aus steuerlichen Verlusten auch reale werden können.
Regelmäßige Ausschüttungen können nicht prognostiziert werden, da Zeitpunkt und Höhe der Einnahmen relativ offen sind. Gleiches gilt für die Laufzeit der Filmfonds, die sich zum Ziel setzen, typischerweise nach 5 bis 7 Jahren das investierte Geld zurückgezahlt zu haben. Die dann folgenden Ausschüttungen sind der Gewinn des Anlegers.
Der Anleger beteiligt sich an einem geschlossenen Fonds, der in die Produktion und Vermarktung einer oder mehrerer Episoden aus internationalen TV-Produktionen investiert. 54,9 % des Zeichnungskapitals erfolgen als Bareinlage, der Rest als obligatorisches Darlehen.
Die LHI, ein Tochterunternehmern mehrerer Landesbanken, ist ein erfahrener Anbieter geschlossener Fonds. Bisher schütten alle Fonds mindestens plangemäß aus.
Laufzeit: 2005/6 bis 2018
Die Ausschüttungen betragen bis 2017 jährlich ca. 0,1 % der Zeichnungssumme, die abschließende Ausschüttung 116 % der Bareinlage. Es wird eine Nachsteuerrendite von ca. 6,1 % (IRR) erwartet.
Die Besteuerung erfolgt als Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Die steuerlichen Verluste von bis zu 182 % der Einlage hängen von der Akzeptanz des Konzeptes durch das Finanzamt ab, die bisher bei allen LHI-Fonds gegeben war. Auch für den Fall der Nichtanerkennung würde noch eine positive Rendite erzielt; darüber hinaus besteht in diesem Fall die Option der Rückabwicklung.
Mindestinvestition: Euro 15.000, von denen (nur) 54,9% als Bareinlage zu leisten sind; kein Agio
Gute Bewertung durch fondstelegramm, Stefan Loipfinger ("extrem sichere Zahlungen")
Unsere Einschätzung: Durch die Konzentration auf erfolgreiche Fernsehserien ist das Erfolgsrisiko deutlich geringer als bei typischen Filmfonds. Das geringere Risiko "bezahlt" der Anleger mit einer mittleren Rendite, erhält aber als "Bonbon" den erheblichen steuerlichen Verlustabzug. Die Sicherheit wird zudem durch Fertigstellungsgarantien und zusätzliche Bankgarantien erhöht.
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Die Informationen zu diesem Fonds beruhen auf den Angaben des Emittenten. Beteiligungsgrundlage ist ausschließlich der jeweils gültige Emissionsprospekt.
